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Calciumlactogluconat

 

Einteilung

Osteoporosemittel

Calciumpräparate

Wirkmechanismus

Substitution von Calcium; Festigkeitserhöhung durch Mineralisierung des Knochens

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Anwendung

Osteoporose

Die Osteoporose ist eine durch Störung des Knochenstoffwechsels entstehende Knochenerkrankung. Sie führt zu einer generalisierten Abnahme der Knochenmasse pro Volumeneinheit. Infolge der Struktur- und Funktionsveränderung besteht die Gefahr von Knochenbrüchen.
Man unterscheidet primäre und sekundäre Formen. Zu den primären Formen zählen postmenopausale, senile und idiopathische Osteoporose. Die sekundären Formen werden z. B. durch andere Grunderkrankungen, die Einnahme bestimmter Medikamente oder Mangelernährung ausgelöst.

Vorbeugung eines Calciummangels bei erhöhtem Bedarf

Ein erhöhter Calciumbedarf liegt vor während Schwangerschaft und Stillzeit sowie während des Wachstumsalters. Weiterhin kann Vitamin D-Mangel oder unzureichender Calciumgehalt der Nahrung zu Hypocalcämie führen.

Patientenhinweis

Bei gleichzeitiger Einnahme weiterer Medikamente 2 h Abstand halten.

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Dosierung

Calciumdosierung: Erwachsene 1000-2000 mg täglich, Kinder 500-1000 mg täglich peroral
Calciumlactogluconat enthält 129 mg Calcium/g

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Nebenwirkungen

  Hypercalcämie, Hypercalcurie

Die Entwicklung einer Hypercalcämie ist abhängig von der Dosis und der Dauer der Therapie. Allerdings sind durchaus schwere Verlaufsformen als Nebenwirkung beschrieben. Eine solche Hypercalcämie äußert sich in der Ausbildung von Herzrhythmusstörungen, psychischen Veränderungen und Obstipation als akute Symptome und bei längerem Bestehen auch in Form von Nierensteinen, welche ihrerseits zu Nierenversagen führen können.

Kontraindikationen

Hypercalcämie

Eine Hypercalcämie äußert sich durch Obstipation, Herzrhythmusstörungen, Gewichtsabnahme und in schweren Fällen Koma.

Nierensteine

Bei Niereninsuffizienz kann es zu Hypercalcämie kommen.

Wechselwirkungen

  Bisphosphonate

Calciumsalze können die Resorption verschiedener Wirkstoffe beeinflussen, meist herabsetzen. Besonders oft kommt dies bei Antibiotika vor, die mit zweiwertigen Ionen Komplexe bilden können, z. B. Tetracycline, Gyrasehemmer und einige Cephalosporine.
Besonders beim Einsatz von Calciumpräparaten zur Therapie der Osteoporose ist diese Wechselwirkung mit Bisphosphonaten zu beachten.

Bisphosphonate anzeigen

  Tetracycline

Calciumsalze können die Resorption verschiedener Wirkstoffe beeinflussen, meist herabsetzen. Besonders oft kommt dies bei Antibiotika vor, die mit zweiwertigen Ionen Komplexe bilden können, z. B. Tetracycline, Gyrasehemmer und einige Cephalosporine.
Besonders beim Einsatz von Calciumpräparaten zur Therapie der Osteoporose ist diese Wechselwirkung mit Bisphosphonaten zu beachten.

Tetracycline anzeigen

  Gyrasehemmer

Calciumsalze können die Resorption verschiedener Wirkstoffe beeinflussen, meist herabsetzen. Besonders oft kommt dies bei Antibiotika vor, die mit zweiwertigen Ionen Komplexe bilden können, z. B. Tetracycline, Gyrasehemmer und einige Cephalosporine.
Besonders beim Einsatz von Calciumpräparaten zur Therapie der Osteoporose ist diese Wechselwirkung mit Bisphosphonaten zu beachten.

Gyrasehemmer anzeigen

  Thiazid-Diuretika z. B. Hydrochlorothiazid

Bei gleichzeitiger Gabe von Thiazid-Diuretika und Calcium-Salzen kann es zu einer Hypercalcämie kommen. Thiazide bewirken im Gegensatz zu allen anderen Diuretika eine Abnahme der Calcium- und Phosphatausscheidung. Dagegen steigern sie die Ausscheidung von Natrium, Kalium, Chlorid und Magnesium.

Thiazid-Diuretika z. B. Hydrochlorothiazid  anzeigen

  Herzglykoside

Durch Hypercalcämie wird die Toxizität von Herzglykosiden gesteigert. Es kann zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen kommen.

Herzglykoside anzeigen

  Schilddrüsenhormone z. B. Levothyroxin

Die Wirksamkeit von Schilddrüsenhormonen kann bei gleichzeitiger Anwendung von Calcium vermindert sein, da die Aufnahme der Schilddrüsenhormone verringert sein kann. Die beiden Substanzen sollten deshalb mit einem zeitlichen Abstand von mindestens 4 Stunden eingenommen werden.

Schilddrüsenhormone z. B. Levothyroxin  anzeigen

  Vitamin D

Diese Wechselwirkung ist häufig erwünscht, daher sind Calcium und Vitamin D häufig in Kombinationspräparaten zu finden.

Strukturformel

Strukturformel

ratiopharm

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Wirkmechanismus

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Unlösliches Calciumphosphat, das als Hydroxylapatit vorliegt, ist der wichtigste anorganische Bestandteil des Knochens. Beim Erwachsenen sind etwa 1 kg Calcium im Knochen gespeichert. Es wird ständig aus den Knochen herausgelöst (Osteoklasten) und wieder eingebaut (Osteoblasten). Im Normalfall stehen Knochenabbau und Knochenaufbau im Gleichgewicht. Ist dies Gleichgewicht in Richtung Abbau verschoben, sinkt die Mineralisierung des Knochens und es entwickelt sich eine Osteoporose.

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Patientenhinweis

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Calciumsalze können die Resorption verschiedener Wirkstoffe beeinflussen, meist herabsetzen. Besonders oft kommt dies bei Antibiotika vor, die mit zweiwertigen Ionen Komplexe bilden können, z. B. Tetracycline, Gyrasehemmer und einige Cephalosporine.
Besonders beim Einsatz von Calciumpräparaten zur Therapie der Osteoporose ist diese Wechselwirkung mit Bisphosphonaten zu beachten.

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Dosierung

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Die Dosis muss individuell angepasst werden. Erwachsene erhalten im Allgemeinen 1000 mg. Höhere Dosen sind nur angebracht bei Jugendlichen zwischen 11 und 24 Jahren, bei Erwachsenen über 65, Frauen über 50 ohne Östrogentherapie sowie in Schwangerschaft und Stillzeit.

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