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Strontiumranelat

  

Einteilung

Osteoporosemittel

Strontiumpräparate

Wirkmechanismus

Hemmung des Knochenabbaus und Steigerung des Knochenaufbaus
Strontium verhält sich ähnlich wie Calcium im Körper.

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Anwendung

Postmenopausale Osteoporose bei Frauen

Strontiumranelat ist zugelassen zur Therapie der schweren Osteoporose bei postmenopausalen Frauen sowie Männern mit schwerer Osteoporose. Es unterliegt dabei strengen Verordnungsrichtlinien aufgrund schwerwiegender kardiovaskulärer Nebenwirkungen. So zeigen sich häufig venöse Thromboembolien und Herzinfarkte unter der Anwendung.

Die Osteoporose ist eine durch Störung des Knochenstoffwechsels entstehende Knochenerkrankung. Sie führt zu einer generalisierten Abnahme der Knochenmasse pro Volumeneinheit. Infolge der Struktur- und Funktionsveränderung besteht die Gefahr von Knochenbrüchen.
Man unterscheidet primäre und sekundäre Formen. Zu den primären Formen zählen postmenopausale, senile und idiopathische Osteoporose. Die sekundären Formen werden z. B. durch andere Grunderkrankungen, die Einnahme bestimmter Medikamente oder Mangelernährung ausgelöst.

Bei Frauen besteht ein besonderes Osteoporoserisiko. Nach der Menopause führt der Ausfall der Ovarienfunktion zu einem Östrogenmangel. Dieser Mangel bewirkt eine Steigerung des Knochenabbaus. Verantwortlich hierfür ist eine verringerte Sekretion von Calcitonin und einer Sensibilisierung der Osteoklasten gegenüber Parathormon. Hierdurch steigt die Calciumkonzentration im Extrazellularraum, dies wiederum ist die Ursache für eine verringerte Bildung von Calcitriol und eine deshalb erniedrigte Calciumresorption aus dem Darm, sowie für eine verstärkte Calciumausscheidung mit dem Urin. Dies alles begünstigt letztendlich die sogenannte postmenopausale Osteoprose.

Patientenhinweis

Achtung: Im August 2017 wird der Vertrieb von Protelos eingestellt.

Nicht zusammen mit Nahrung, besonders nicht mit Milch und Milchprodukten, einnehmen. Vorzugsweise vor dem Zubettgehen (mindestens 2 Stunden nach dem Abendessen) einnehmen.
Beim Auftreten von Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Hals, Atem- oder Schluckbeschwerden sowie Hautausschlag Arzneimittel absetzen und ärztliche Behandlung aufsuchen (mögliche lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktion)!

Dosierung

1 x täglich 2 g peroral

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Nebenwirkungen

  Zentralnervöse Störungen

Häufig kommt es während der Behandlung zu Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen oder Gedächtnisschwund; gelegentlich zu Krampfanfällen.

  Venöse Thromboembolien

Venöse Thromboembolien sind arterielle Gefäßverschlüsse, welche auf der Entstehung einer venösen Thrombose fußen. Kommt es zu einem Ablösen dieses venösen "Gerinnsels" so wird es zunächst über den venösen Strom dem Herzen zugeführt und dann in die arterielle Lungenstrombahn geleitet. Hier kommt es dann zu einer entsprechenden Lungenarterienembolie, welche lebensbedrohlich ist und unter Umständen zum Tode des Patienten führen kann.

Es konnte im Vergleich zu Placebo eine höhere jährliche Inzidenz von venösen Thromboembolien (VTE) gezeigt werden. Deshalb ist die Substanz bei Patienten mit venösen Thromboembolien in der Anamnese oder mit einem erhöhten Risiko eine solche zu entwickeln kontraindiziert.

  Hypersensitivitätssyndrom DRESS

Es liegen Berichte über schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen vor, die im Einzelfall tödlich verlaufen sind. Dabei handelt es sich um das Hypersensitivitätssyndrom DRESS (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms), welches sich durch Hautausschlag, Fieber, Lymphknotenschwellungen, einen Anstieg der Leukozytenzahl und Beeinträchtigung der Funktion von Niere, Leber oder Lunge manifestiert. Sollte das Syndrom aufgetreten sein, muss sich der Patient sofort in ärztliche Behandlung begeben und Strontiumranelat absetzen.

Erste Anzeichen der Überempfindlichkeitsreaktion können sein: Schwellung von Gesicht, Zunge oder Hals, Atem- oder Schluckbeschwerden sowie Hautausschlag.

  Stevens-Johnson-Syndrom

Beim Stevens-Johnson-Syndrom, auch Erythema exsudativum multiforme majus genannt, handelt es sich um eine allergische Hautreaktion auf die Arzneimitteltherapie, die mit starken Allgemeinbeschwerden, schmerzhafter Bläschenbildung an Mund und Genitalschleimhaut einhergeht. Therapiert wird mit Corticoiden.

  Herzinfarkt

Es hat sich gezeigt, dass Strontionranelat zu einer erhöhten Inzidenz von Herzinfarkten führt. Daher sind Patienten mit entsprechender Grunderkrankung (KHK, pAVK und cerebrovaskulären Erkrankungen) von einer Behandlung mit Strontiumranelat ausgeschlossen.

Beim Herzinfarkt handelt es sich um ein akutes Krankheitsbild, welches durch einen Verschluss einer Koronararterie verursacht wird. Ursächlich ist meistens eine Ruptur (Aufreißen) eines atherosklerotischen Plaques in der Gefäßwand der Koronarie.
Aufgrund dieses Verschlusses kommt es zu einer Ischämie (Minderdurchblutung) der distal liegenden Myokardabschnitte, welches zunächst zu einer Hypoxie des entsprechenden Gewebes und bei nicht erfolgender Rekanalisierung mittels Herzkatheteruntersuchung oder Thrombolyse zur Herzmuskelnekrose führt. Die klassischen Infarktsymptome gleichen denen der Angina pectoris (Druckgefühl im Thorax, stärkste Schmerzen mit möglichen Ausstrahlungen in den linken Arm, Schulter, Unterkiefer, Rücken und Oberbauch, sowie Übelkeit und Erbrechen). Dabei dauern die Symptome im Vergleich zur Angina pectoris länger an (>20 Minuten) und sind im Gegensatz zur Angina pectoris in der Regel nicht durch die Gabe von Nitratpräparaten zu beseitigen. Daher dient Nitrospray in der Notfallmedizin auch als, wenn auch nicht absolut aussagekräftiges, Differentialdiagnostikum.
Prinzipiell kann man diagnostisch (mittels EKG) unterscheiden zwischen einem Vorder- und Hinterwandinfarkt. Aufgrund der leicht verdrehten Herzachse sind bei einem Vorderwandinfarkt vorrangig Abschnitte des rechten Ventrikels betroffen, wohingegen der Hinterwandinfarkt in der Regel einen Verschluss der Koronarien des linken Ventrikels betrifft. Dieses äußert sich dementsprechend auch in der Begleitsymtomatik des Patienten. So kann es in beiden Fällen zu einem akuten Pumpversagen des betroffenen Myokards kommen, was sich beim Hinterwandinfarkt in einem sich entwickelnden akuten Lungenödems zeigt, während es beim Versagen des rechten Ventrikels zur Entwicklung peripherer Ödeme kommen kann.
Wesentlich bedrohlicher und häufigste Ursache für den Herzsekundentod im Rahmen des Herzinfarktes ist das Entwickeln schwerwiegender Herzrhythmusstörungen in Form von Kammerflattern oder -flimmern. Diese entstehen dadurch, dass durch die mangelnde Sauerstoffversorgung die betroffenen Zellen nicht mehr den Ionengradienten aufrecht erhalten können, es also zu Elektrolytverschiebungen im betroffenen Gewebe kommt und dadurch elektrische Autonomien entstehen, welche das Herz aus dem Takt bringen können.

Spätkomplikationen eines Herzinfarktes können eine dauerhafte Herzinsuffiziens mit kompensatorischer Herzmuskelhypertrophie, aber auch die Entwicklung von Thromben in den nicht mehr kontraktilen Kammerabschnitten sein, sodass Herzinfarktpatienten auch immer eine aggregationshemmende Medikation erhalten sollten.
Eine tödliche Spätkomplikation eines Herzinfarktes kann eine Herzwandruptur sein. Da durch die Mangelversorgung des infarzierten Gewebes eine Nekrose entsteht, kann das dortige Gewebe "brüchig" werden und unter Umständen einreißen. Dieses führt zur Herzbeuteltamponade, welche dazu führt, dass das Herz nicht mehr pumpen kann und somit zum Stillstand kommt.

  Ekzeme und entzündliche Hautreaktionen

Unter der Anwendung von Strontiumranelat kommt es manchmal zu Hauterscheinungen wie Entzündungen oder Ekzemen.

  Gastrointestinale Beschwerden

Es kann zu Übelkeit, Erbrechen und dünnem Stuhl kommen.

Kontraindikationen

Akute oder vergangene venöse Thromboembolien

Venöse Thromboembolien sind arterielle Gefäßverschlüsse, welche auf der Entstehung einer venösen Thrombose fußen. Kommt es zu einem Ablösen dieses venösen "Gerinnsels" so wird es zunächst über den venösen Strom dem Herzen zugeführt und dann in die arterielle Lungenstrombahn geleitet. Hier kommt es dann zu einer entsprechenden Lungenarterienembolie, welche lebensbedrohlich ist und unter Umständen zum Tode des Patienten führen kann.

Es konnte im Vergleich zu Placebo eine höhere jährliche Inzidenz von venösen Thromboembolien (VTE) gezeigt werden. Deshalb ist die Substanz bei Patienten mit venösen Thromboembolien in der Anamnese oder mit einem erhöhten Risiko eine solche zu entwickeln kontraindiziert.

Akute oder dauerhafte Immobilisation

Patienten welche akut oder dauerhaft immobilisiert sind haben ein erhöhtes Risiko zur Ausbildung von tiefen Venenthrombosen und damit auch von venösen Thromboembolien.

Venöse Thromboembolien sind arterielle Gefäßverschlüsse, welche auf der Entstehung einer venösen Thrombose fußen. Kommt es zu einem Ablösen dieses venösen "Gerinnsels" so wird es zunächst über den venösen Strom dem Herzen zugeführt und dann in die arterielle Lungenstrombahn geleitet. Hier kommt es dann zu einer entsprechenden Lungenarterienembolie, welche lebensbedrohlich ist und unter Umständen zum Tode des Patienten führen kann.

Es konnte im Vergleich zu Placebo eine höhere jährliche Inzidenz von venösen Thromboembolien (VTE) gezeigt werden. Deshalb ist die Substanz bei Patienten mit venösen Thromboembolien in der Anamnese oder mit einem erhöhten Risiko eine solche zu entwickeln kontraindiziert.

Manifeste kardio- und cerebrovaskuläre Grunderkrankungen

Es hat sich gezeigt, dass Strontionranelat zu einer erhöhten Inzidenz von Herzinfarkten führt. Daher sind Patienten mit entsprechender Grunderkrankung (KHK, pAVK und cerebrovaskulären Erkrankungen) von einer Behandlung mit Strontiumranelat ausgeschlossen.

Beim Herzinfarkt handelt es sich um ein akutes Krankheitsbild, welches durch einen Verschluss einer Koronararterie verursacht wird. Ursächlich ist meistens eine Ruptur (Aufreißen) eines atherosklerotischen Plaques in der Gefäßwand der Koronarie.
Aufgrund dieses Verschlusses kommt es zu einer Ischämie (Minderdurchblutung) der distal liegenden Myokardabschnitte, welches zunächst zu einer Hypoxie des entsprechenden Gewebes und bei nicht erfolgender Rekanalisierung mittels Herzkatheteruntersuchung oder Thrombolyse zur Herzmuskelnekrose führt. Die klassischen Infarktsymptome gleichen denen der Angina pectoris (Druckgefühl im Thorax, stärkste Schmerzen mit möglichen Ausstrahlungen in den linken Arm, Schulter, Unterkiefer, Rücken und Oberbauch, sowie Übelkeit und Erbrechen). Dabei dauern die Symptome im Vergleich zur Angina pectoris länger an (>20 Minuten) und sind im Gegensatz zur Angina pectoris in der Regel nicht durch die Gabe von Nitratpräparaten zu beseitigen. Daher dient Nitrospray in der Notfallmedizin auch als, wenn auch nicht absolut aussagekräftiges, Differentialdiagnostikum.
Prinzipiell kann man diagnostisch (mittels EKG) unterscheiden zwischen einem Vorder- und Hinterwandinfarkt. Aufgrund der leicht verdrehten Herzachse sind bei einem Vorderwandinfarkt vorrangig Abschnitte des rechten Ventrikels betroffen, wohingegen der Hinterwandinfarkt in der Regel einen Verschluss der Koronarien des linken Ventrikels betrifft. Dieses äußert sich dementsprechend auch in der Begleitsymtomatik des Patienten. So kann es in beiden Fällen zu einem akuten Pumpversagen des betroffenen Myokards kommen, was sich beim Hinterwandinfarkt in einem sich entwickelnden akuten Lungenödems zeigt, während es beim Versagen des rechten Ventrikels zur Entwicklung peripherer Ödeme kommen kann.
Wesentlich bedrohlicher und häufigste Ursache für den Herzsekundentod im Rahmen des Herzinfarktes ist das Entwickeln schwerwiegender Herzrhythmusstörungen in Form von Kammerflattern oder -flimmern. Diese entstehen dadurch, dass durch die mangelnde Sauerstoffversorgung die betroffenen Zellen nicht mehr den Ionengradienten aufrecht erhalten können, es also zu Elektrolytverschiebungen im betroffenen Gewebe kommt und dadurch elektrische Autonomien entstehen, welche das Herz aus dem Takt bringen können.

Spätkomplikationen eines Herzinfarktes können eine dauerhafte Herzinsuffiziens mit kompensatorischer Herzmuskelhypertrophie, aber auch die Entwicklung von Thromben in den nicht mehr kontraktilen Kammerabschnitten sein, sodass Herzinfarktpatienten auch immer eine aggregationshemmende Medikation erhalten sollten.
Eine tödliche Spätkomplikation eines Herzinfarktes kann eine Herzwandruptur sein. Da durch die Mangelversorgung des infarzierten Gewebes eine Nekrose entsteht, kann das dortige Gewebe "brüchig" werden und unter Umständen einreißen. Dieses führt zur Herzbeuteltamponade, welche dazu führt, dass das Herz nicht mehr pumpen kann und somit zum Stillstand kommt.

Unkontrollierter Hypertonus

Es hat sich gezeigt, dass Strontionranelat zu einer erhöhten Inzidenz von Herzinfarkten führt. Daher sind Patienten mit entsprechender Grunderkrankung (KHK, pAVK und cerebrovaskulären Erkrankungen) von einer Behandlung mit Strontiumranelat ausgeschlossen. Da auch ein schlecht oder garnicht eingestellter Hypertonus mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko einhergeht, sind diese Patienten ebenfalls von einer Behandlung mit Strontiumranelat ausgeschlossen.

Beim Herzinfarkt handelt es sich um ein akutes Krankheitsbild, welches durch einen Verschluss einer Koronararterie verursacht wird. Ursächlich ist meistens eine Ruptur (Aufreißen) eines atherosklerotischen Plaques in der Gefäßwand der Koronarie.
Aufgrund dieses Verschlusses kommt es zu einer Ischämie (Minderdurchblutung) der distal liegenden Myokardabschnitte, welches zunächst zu einer Hypoxie des entsprechenden Gewebes und bei nicht erfolgender Rekanalisierung mittels Herzkatheteruntersuchung oder Thrombolyse zur Herzmuskelnekrose führt. Die klassischen Infarktsymptome gleichen denen der Angina pectoris (Druckgefühl im Thorax, stärkste Schmerzen mit möglichen Ausstrahlungen in den linken Arm, Schulter, Unterkiefer, Rücken und Oberbauch, sowie Übelkeit und Erbrechen). Dabei dauern die Symptome im Vergleich zur Angina pectoris länger an (>20 Minuten) und sind im Gegensatz zur Angina pectoris in der Regel nicht durch die Gabe von Nitratpräparaten zu beseitigen. Daher dient Nitrospray in der Notfallmedizin auch als, wenn auch nicht absolut aussagekräftiges, Differentialdiagnostikum.
Prinzipiell kann man diagnostisch (mittels EKG) unterscheiden zwischen einem Vorder- und Hinterwandinfarkt. Aufgrund der leicht verdrehten Herzachse sind bei einem Vorderwandinfarkt vorrangig Abschnitte des rechten Ventrikels betroffen, wohingegen der Hinterwandinfarkt in der Regel einen Verschluss der Koronarien des linken Ventrikels betrifft. Dieses äußert sich dementsprechend auch in der Begleitsymtomatik des Patienten. So kann es in beiden Fällen zu einem akuten Pumpversagen des betroffenen Myokards kommen, was sich beim Hinterwandinfarkt in einem sich entwickelnden akuten Lungenödems zeigt, während es beim Versagen des rechten Ventrikels zur Entwicklung peripherer Ödeme kommen kann.
Wesentlich bedrohlicher und häufigste Ursache für den Herzsekundentod im Rahmen des Herzinfarktes ist das Entwickeln schwerwiegender Herzrhythmusstörungen in Form von Kammerflattern oder -flimmern. Diese entstehen dadurch, dass durch die mangelnde Sauerstoffversorgung die betroffenen Zellen nicht mehr den Ionengradienten aufrecht erhalten können, es also zu Elektrolytverschiebungen im betroffenen Gewebe kommt und dadurch elektrische Autonomien entstehen, welche das Herz aus dem Takt bringen können.

Spätkomplikationen eines Herzinfarktes können eine dauerhafte Herzinsuffiziens mit kompensatorischer Herzmuskelhypertrophie, aber auch die Entwicklung von Thromben in den nicht mehr kontraktilen Kammerabschnitten sein, sodass Herzinfarktpatienten auch immer eine aggregationshemmende Medikation erhalten sollten.
Eine tödliche Spätkomplikation eines Herzinfarktes kann eine Herzwandruptur sein. Da durch die Mangelversorgung des infarzierten Gewebes eine Nekrose entsteht, kann das dortige Gewebe "brüchig" werden und unter Umständen einreißen. Dieses führt zur Herzbeuteltamponade, welche dazu führt, dass das Herz nicht mehr pumpen kann und somit zum Stillstand kommt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Die Substanz ist in der Schwangerschaft kontraindiziert, da keine ausreichenden Daten zur Anwendung beim Menschen vorliegen.
In Tierversuchen haben sich Veränderungen an Knochen und Zähnen gezeigt gezeigt.  

Die Substanz geht in die Muttermilch über. Eine Schädigung des Säuglings wurde bisher nicht beobachtet.

Die Angabe dieser Kontraindikation findet sich hier nur der Vollständigkeit halber, da die Indikation lediglich für postmenopausale Frauen sowie für Männer gilt.

Wechselwirkungen

  Calcium

Nahrung und Calcium (wie es auch in Milch und Milchprodukten vorkommt) kann die Strontiumresorption um 60-70 % reduzieren, weshalb ein mindestens zweistündiger Abstand zwischen den Einnahmen eingehalten werden sollte.

Calcium  anzeigen

  Antacida

Die Einnahme von Aluminium- und/oder Magnesiumsalzen zwei Stunden vor oder mit der Strontiumranelat-Einnahme kann die Resorption des Strontiums vermindern.
Keine Beeinflussung wurde festgestellt, wenn das Antacidum zwei Stunden nach dem Strontium angewendet wurde. Wenn dies aufgrund der Empfehlung, das Strontiumranelat vor dem Zubettgehen einzunehmen, nicht praktikabel ist, kann die Anwendung auch gleichzeitig erfolgen.

Antacida anzeigen

  Tetracycline

Mit zwei- und dreiwertigen Kationen wie Eisen, Calcium, Magnesium, Zink, Aluminium etc. bilden Tetracycline und Gyrasehemmer Chelatkomplexe, die nicht resorbiert werden können. Zudem kann die antibakterielle Wirksamkeit massiv eingeschränkt sein.
Deshalb sollte wärend einer Therapie mit Tetracyclinen oder Gyrasehemmern die Einnahme des Strontiumranelats ausgesetzt werden.

Tetracycline anzeigen

  Gyrasehemmer

Mit zwei- und dreiwertigen Kationen wie Eisen, Calcium, Magnesium, Zink, Aluminium etc. bilden Tetracycline und Gyrasehemmer Chelatkomplexe, die nicht resorbiert werden können. Zudem kann die antibakterielle Wirksamkeit massiv eingeschränkt sein.
Deshalb sollte wärend einer Therapie mit Tetracyclinen oder Gyrasehemmern die Einnahme des Strontiumranelats ausgesetzt werden.

Gyrasehemmer anzeigen

  Nahrung

Nahrung und Calcium (wie es auch in Milch und Milchprodukten vorkommt) kann die Strontiumresorption um 60-70 % reduzieren, weshalb ein mindestens zweistündiger Abstand zwischen den Einnahmen eingehalten werden sollte.

Strukturformel

Strukturformel

ratiopharm

SimpleSoft
Hilfe Impressum

Wirkmechanismus

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Die Substanz ist in der Lage das Gleichgewicht zwischen Auf- und Abbau der Knochensubstanz zu Gunsten des Knochenaufbaus zu verschieben. Es konnte dabei keine nachteilige Wirkung auf die Knochenqualität oder die Art der Mineralisation gezeigt werden.
Der Knochenaufbau wird durch eine vermehrte Replikation der Präosteoblasten gefördert. Eine Hemmung der Osteoklastendifferenzierung führt zu einer Abnahme der Knochenresorption.

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Patientenhinweis

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Dosierung

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1 x täglich soll der Inhalt eines Beutels (2 g Strontiumranelat) in einem Glas Wasser suspendiert und dann getrunken werden.
Da die Resorption zum einen sehr langsam ist und zum anderen durch Nahrung, Milch und Milchprodukte gehemmt wird, sollte die Einnahme am besten vor dem Zubettgehen und mit mindestens zweistündigem Abstand zur Nahrungsaufnahme erfolgen.
Ist der Bedarf an Calcium und Vitamin D durch die Nahrung nicht gedeckt, so sollte eine Supplementierung stattfinden.

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